Herzlich willkommen auf der Webseite von Action Madagascar!

Die Stiftung Action Madagascar wurde 1986 von einer Gruppe von  ehrenamtlichen Personen gegründet. Ziel der punktuellen Hilfe der Stiftung ist es, das Medizinisch-Chirurgische Zentrum Saint-Damien in der im Norden Madagaskars gelegenen Stadt Ambanja für seine wichtigsten Bedürfnisse zu unterstützen. Wir arbeiten eng mit dem Kapuzinerpater Stefano Scaringella zusammen, der auch Chirurg und Spitalleiter ist und uns über die benötigten Hilfsmassnahmen informiert.

Auf diesem Blog finden Sie die aktuellen Informationen über das  Medizinisch-Chirurgische Zentrum und unsere Stiftung. Als Ergänzung steht auch die deutsche Fassung unseres Flyers zur Verfügung.


Vorstellung der abgabe von korrekturbrillen mit bernhard russi

Cédric Schaller, 13.07.2016

Vom 1. bis zum 12. Juni haben Optiker von Visilab wie jedes Jahr Korrekturbrillen verteilt. Dieses Jahr war Bernhard Russi anwesend. Dieser kleine Werbespot zeigt die Arbeit der Optiker vor Ort.


Übersetzungen

Unsere Webseite ist auf deutsch übersetzt!

Cédric Schaller, 2.5.2016

Endlich ist es soweit! Die allermeisten Artikel unserer Webseite sind auf Deutsch übersetzt. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Komitees von Action Madagascar bei Frau Fiorentina Kernmayr herzlich bedanken.

Frau Kernmayr, eine professionelle Übersetzerin, hat sich bereit erklärt, in ihrer Freizeit unsere Seiten auf Deutsch zu übersetzen. Ohne sie hätten wir es vermutlich nie geschafft, so viel Material mit einer solchen Qualität zu übersetzen. Nochmals herzlichen Dank!


Madeleine

Helfen Sie der Klinik Saint-Damien mit einer Spende oder einer Patenschaft!

Cédric Schaller, 12.10.2014

Mit einer regelmässigen Spende von Fr. 80.- pro Monat sichern sie den Lohn eines Ambulanzfahrers. Eine monatliche Spende von Fr. 60.- ermöglicht eine Behandlung der Malaria für 10 Patienten. Mit einer Spende von Fr. 300.- wird eine Blinddarmoperation oder ein einfacher operativer Eingriff finanziert. Für mehr Information zu diesen und zu weiteren Möglichkeiten, die Klinik Saint-Damien zu unterstützen, empfehlen wir Ihnen diesen Flyer


Madeleine

Bericht von Madeleine Bechelen

Madeleine Bechelen, 14.6.2014

Liebe Freunde der Stiftung Action Madagascar in der Deutschschweiz

Ich heisse Madeleine Bechelen, bin eine pensionierte Pflegefachfrau und wohne in Zug. Da ich nun schon zum dritten Mal für drei Monate in Ambanja bin, kam die Stiftung Action Madagascar mit der Bitte an mich heran, einmal etwas von meinen Eindrücken und Erlebnissen für uns Deutschschweizer niederzuschreiben. Obwohl ich keine Schreiberin bin, mache ich dies gerne für Sie.

Der Empfang hier im Spital St-Damien in Ambanja und im Kinderhaus Casa Famiglia ist sehr herzlich und für mich fast wie ein nach Hause kommen in meine zweite Familie. Ich kann mein Zimmer im neuen Gästehaus beziehen.

Das Nachtessen nehme ich jeden Tag im Kinderhaus mit Pater Stefano und Dr. Félicité ein. Für mich jedes Mal ein besonderes Ereignis. Im Oktober 2010 waren es noch 24 Kinder, nun sind es schon 66. Von der Fröhlichkeit dieser Kinder bin ich von Neuem tief beeindruckt, haben diese doch die verschiedensten Schicksale.

Mit grosser Freude hatte ich die Gelegenheit, an einer Verteilung von Milchpulver teilzunehmen, die im Rahmen einer Kampagne gegen den Gebärmutterhalskrebs stattfand. Eine solche Verteilung von Milchpulver wird durch die Kooperation zwischen der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) in der Schweiz, die seit einigen Jahren die Lieferung von Milchpulver finanziert, und der Stiftung Action Madagascar, die für die Koordination dieses Projektes zuständig ist, ermöglicht. Sie erfolgt in fernabgelegenen Dörfern und ich schildere Ihnen gerne einen dieser Tage:

Der Tag begann mit dem Einkauf des Mittagessens für ca. 30 Personen. 7:30 Uhr Markt mit Madame Joeline: Reis, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, 5 Hühner (lebende) und für uns Vazaha (Weisse) je eine Flasche Wasser. 8:30 Uhr Fahrt auf der Hauptstrasse Richtung Diego. Bei der Abzweigung Ambaliha ging es auf holprige Naturstrassen bis in das Dörfchen Ambato. Dort bestiegen wir eine Pirogue (eine Art Einbaum) mit sämtlichem Material und Hühnern. Für ca. 10 Minuten waren wir auf dem Meer. Bei der Ankunft in Andafiambotry auf der Insel Nosy Faly bot sich uns ein farbenprächtiges Bild. Wo man hinschaute sah man Erwachsene mit ihren Kindern, die teilweise 10km Marsch auf sich nahmen und in der Wärme geduldig auf die Abgabe der Milch warteten. Die Kinder von null bis vier Jahren wurden aufgerufen und bekamen ihre Portion Milchpulver, die je nach Alter und Gesundheitszustand berechnet wird. Jedes Kind hat ein Gesundheitsbüchlein mit Namen und Geburtsdatum, in dem alle wichtigen Informationen sorgfältig eingetragen werden. Das Ganze dauerte bis 16 Uhr. Die Equipe durfte um 16:30 das Mittagessen einnehmen, das von den Dorffrauen zubereitet wurde. Zufrieden und durchgeschwitzt ging es zurück nach Ambanja. Ankunft 19 Uhr.

Die Milchpulververteilung dauerte drei Tage lang in drei verschiedenen Dörfern, wobei wir bis zu 210 Kinder pro Tag bedienten.

Madeleine Bechelen (aus Ambanja, Madagaskar)